Cumulus Lite Line 300

Artikel-Nr. 10379-10
Produktinformationen "Cumulus Lite Line 300"

Der ultraleichte Daunenschlafsack Lite Line 300 von Cumulus ist der perfekte Begleiter auf Berg- und Fahrradtouren von Frühjahr bis Herbst.

Warum ist der Lite Line 300 extrem leicht und trotzdem komfortabel?


Mit nur 600g Gewicht fällt der Cumulus Lite Line 300 definitiv in die Kategorie "ultraleicht". Das sauber verarbeitete, winddichte und atmungsaktive Pertex-Quantum-Gewebe macht es möglich, während es sich gleichzeitig angenehm seidig auf der Haut anfühlt. Zum weiteren Schlafkomfort tragen die polnischen Gänsedaunen bei, die das körpernahe Trapezkammer-System ausfüllen. Im Inneren bietet eine verschließbare Netztasche Stauraum für die Kleinigkeiten, die der Nutzer in der Nacht griffbereit haben möchte.

Abgerundet wird der Cumulus Lite Line 300 mit einer einfach einstellbaren, dreidimensionalen Kapuze und einem Fußteil, das zur besseren Isolation einer Haifischflosse nachempfunden ist. So passt sich der Daunenschlafsack von Kopf bis Fuß perfekt dem Körper des Schläfers an und ermöglicht einen erholsamen Schlaf selbst bei Temperaturen um 0°C. Mit zusätzlichen Kleidungslayern sind auch Winterbedingungen kein Problem für den Lite Line 300. Sollte es tatsächlich zu warm im Schlafsack werden, kann das Fußteil mittels des YKK-Zweiwege-Reißverschlusses einfach geöffnet werden. Der Cumulus Lite Line 300 ist für Personen bis zu einer Körpergröße von 185 cm optimiert.

Worauf sollte beim Cumulus Lite Line 300 geachtet werden?

Bei Daunenschlafsäcken wie dem Cumulus Lite Line 300 sollte immer darauf geachtet werden, dass diese nicht feucht oder gar nass werden. Dadurch würde die Daune verkleben und ihre Isolierkraft verlieren. Das gute Auslüften und Trocknen des Daunenschlafsacks gehört dementsprechend zur Morgenroutine eines jeden Ultraleichtwanderers. Der Cumulus Lite Line 300 bietet dafür ein praktisches Gimmick: Schlaufen an der Seite und am Fußende ermöglichen ein leichtes Aufhängen oder das Sichern an der Außenseite des Rucksacks. Der mitgelieferte, wasserdichte Packsack (14g) schützt den Cumulus Lite Line 300 auch bei schlechtem Wetter vor Feuchtigkeit und komprimiert den Daunenschlafsack gleichzeitig auf gerade einmal 16 x 20cm.

 

Welches Material wird für den Cumulus Lite Line 300 verwendet?


Pertex-Quantum ist ein winddichtes, wasserabweisendes und atmungsaktives Gewebe aus synthetischer Mikrofaser, das dabei sehr leicht und robust ist. Produzent des Pertex-Quantum-Gewebes ist die japanische Firma Mitsui & Co. Ltd, die 2005 die Technologie vom vorigen britischen Produzenten Perseverance Mills Ltd. gekauft hat.

Bei allen CUMULUS-Produkten werden Daunen aus Polen und Mitteleuropa verwendet. Besonders polnische Daunen werden hoch geschätzt. Die Tradition der Gänsezucht unter natürlichen Bedingungen, eine saubere Umwelt, ideales Klima und ein wissenschaftliches Umfeld sind der Grund dafür, dass polnische Daune einer der weltweit besten Rohstoffe ist.

Spezifikationen:

Gewicht: 600 g (exklusive Packsack, der wiegt 14 g)

Temperaturbereich:
Komforttemperatur: 4 °C
Grenztemperatur: 0 °C
(nicht nach Norm EN13537)

Füllmaterial: Gänsedaunen 96/4 - min. 850 cuin

Füllmenge: 300 g in trapezförmigen Kammern

Außen- und Innenmaterial: Pertex Quantum mit 29 g/m2

Maße:
max. Körperlänge: bis 185 cm

Angaben laut Hersteller:
Gesamtlänge: 202 cm
Breite im Schulterbereich/Fußbereich: 77/51 cm

Angaben selbst nachgemessen:
Gesamtlänge: 190 cm
Breite im Schulterbereich/Fußbereich: 70/45 cm
 
Konstruktion: Trapez-Kammern

Packmaß: 16 x 20cm

Enthält nicht-textile Produkte tierischen Ursprungs (Daunen, Federn).

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Trapezkammer-Konstruktion
  • individuelle Befüllung von Unter- und Oberseite
  • 2-Wege-YKK-RV mit Abdeckleiste
  • 3-D Kapuze mit elastischer Kordel
  • Innentasche
  • Footbox in Form einer Haifischflosse
  • Loops am Fußende und einer Seite zum Aufhängen und Trocknen
  • großer Aufbewahrungsbeutel
  • kleiner wasserfester Packsack
Hersteller "Cumulus"

Wenn es um ultraleichte, warme Schlafsäcke geht, dann ist Cumulus eine der besten Adressen. Seit über dreißig Jahren fertigt die polnische Firma Outdoorausrüstung mit dem Ziel, immer bessere und immer leichtere Produkte zu entwickeln. Outdoorenthusiasten auf der ganzen Welt, inklusive uns, danken es ihnen.

Eine Frau liegt eingehüllt in einen Cumulus-Schlafsack im Zelt. Es ist Winter

Wer ist Cumulus?

ZdzislawWylezek, Gründer und CEO der Marke, war lange Zeit Produktdesigner für Fahrradtaschen und Zelte bei dem staatlichen Betrieb Zagiel in Polen. Dort lernte er auch die polnischen Gänsedaunen und ihre Eigenschaften kennen und schätzen. 1989 gründete der erklärte Outdoor-Liebhaber dann die heute weltweit beliebte Firma Cumulus.
Das Team besteht aus Outdoorsportlern, Naturliebhabern, Trekking-Fans und (Rad-)Wanderenthusiasten. Sie alle lassen ihre Erfahrung und Leidenschaft in die Produkte einfließen. Jede neue Entwicklung wird von ihnen auf Herz und Nieren überprüft, auch bei widrigen Witterungsbedingungen. Das Credo der Firma: Die Kunden sollen sich auf ihren Touren keine Sorgen über ihre Ausrüstung machen müssen, sondern die Zeit in der Natur genießen.

Cumulus ist außerdem Mitglied der "1 % for the planet"-Bewegung. Das heißt, dass 1 % ihrer gesamten Umsätze aus dem Verkauf in Umweltprojekte fließen.

Made in Poland

Alle Produktionsprozesse finden in Polen statt. Dadurch können die Mädels und Jungs sicherstellen, dass jeder ultraleicht Schlafsack und jeder Quilt den höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Sie sind ständig auf der Suche nach den fortschrittlichsten Technologien, den hochwertigsten Materialien und weiteren Optimierungsmöglichkeiten der Verfahren. Das Ziel? Die Produkte noch leichter zu machen, sodass du sie im Rucksack kaum noch spürst.

Eine Gruppe von Menschen sitzt im Winter draußen, eingehüllt in Cumulus Schlafsäcke und mit Tee in der Hand. Der Tee dampft.

Materialkunde

Das Obermaterial

Von Anfang an arbeitete Cumulus mit den japanischen Marken Pertex® und Toray® zusammen. Die ultramodernen Stoffe der beiden Firmen zeichnen sich durch Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit aus, während sie gleichzeitig extrem leicht und atmungsaktiv sind. Während das Pertex®-Gewebe (z. B. Pertex Quantum) ultraleichte 29 g/qm auf die Waage bringt, sind es beim Toray®-Gewebe (Toray Airtastic) sogar nur 19 g/qm. Damit ist Toray® der leichteste, daunendichte Stoff der Welt.

Daunen

Gänsezucht hat in Polen eine lange Tradition. In Kombination mit idealen Klimabedingungen und einer entsprechenden Forschungsbasis entstehen so die weltbesten Daunen. Da Cumulus ausschließlich polnische Daunen bezieht, hat die Firma die Möglichkeit, Zucht- und Produktionsbedingungen ihrer Daunen vor Ort zu überwachen und auf die Einhaltung ethischer Richtlinien zu achten.
Neben naturbelassenen nutzt Cumulus auch hydrophobe Daunen. Dabei werden die Daunen mit einem speziellen Imprägniermittel behandelt, die sie widerstandfähiger gegen Feuchtigkeit macht. Die hydrophoben Daunen von Cumulus sind frei von schädlichen Fluorkohlenwasserstoffen.

Kunstfaser

Bei den synthetischen Füllungen ihrer Produkte setzt Cumulus auf das Material Climashield®. Dessen durchgehende Faserstruktur sorgt dafür, dass mit Climashield® gefüllte Schlafsäcke weltweit führend sind in puncto Isolierfähigkeit. Auch in Sachen Haltbarkeit kann sich Climashield® sehen lassen.

YKK-Reißverschluss

Der polnische Hersteller verwendet ausschließlich die robusten YKK-Reißverschlüsse. Ein solcher Reißverschluss hält super lang und ist mit Abstand der beste auf dem Markt. Fast jeder Cumulus Schlafsack ist mit einem Zwei-Wege Reißverschluss mit selbstblockierenden Schiebern ausgestattet. Dazu kommt besonders bei den Winterschlafsäcken eine daunengefüllte RV-Isolierung.

Ein Mann befestigt einen Cumulus-Schlafsack auf einer gelben Isomatte. Er befindet sich auf einer Wiese

Die Qual der Schlafsackwahl – Eine Entscheidungshilfe

Cumulus bietet eine unglaubliche Bandbreite von dem, was der Schlafsackmarkt zu bieten hat. Vom leichten Sommerquilt bis zum Antarktis-tauglichen Winterschlafsack ist alles dabei. Damit du den für deine Bedürfnisse passenden Cumulus Schlafsack findest, haben wir hier eine kleine Entscheidungshilfe zusammengestellt:

Schlafsack oder Quilt?

Der Schlafsack ist ein rundherum geschlossenes System, das größtenteils mit einer ergonomischen Fußbox und einer dreidimensionalen, verstellbare Kapuze ausgestattet ist. Damit sorgt er für komfortablen Rundumschutz für die Nacht im Zelt. Allerdings werden die Daunen/Kunstfasern im Rückenbereich durch das Körpergewicht plattgelegen und können so kaum ihre Isolierwirkung entfalten.

Für Wanderer, die Wert legen auf Rundumschutz von Kopf bis Fuß und für solche, die unter extremen Kältebedingungen unterwegs sind.

Beim Quilt wird auf eine Kapuze sowie auf ein Rückenteil verzichtet. Die Isolierung zum Boden übernimmt die Isomatte (z. B. von Therm-A-Rest), an der der Quilt befestigt wird. Die Daunen-/Kunstfaserverteilung ist dementsprechend ergiebiger, da auf den ohnehin kaum wirksamen Anteil in der Unterseite verzichtet wird. Ein Quilt kann außerdem als Decke genutzt werden. Ohne Kapuze und einen Teil der Füllung bringt er weniger Gewicht auf die Waage als ein vergleichbarer Schlafsack.

Für minimalistische Trekker, denen Gewichtseinsparung und Packmaß wichtig sind, aber auch für unruhige Schläfer, die im Schlafsack sehr eingeschränkt sind.

Daunenschlafsack oder Kunstfaserschlafsack?

Daune

 DauneKunstfaser
Vorteil
  • extrem leicht
  • bessere Isolierleistung bei deutlich geringerem Gewicht
  • extrem komprimierbar (kleines Packmaß)
  • angenehmes Schlafklima (in Verbindung mit atmungsaktiven Stoffen, wie Pertex Quantum)
  • bei guter Pflege sehr langlebig
  • schnell trocknend
  • Relativ resistent gegenüber Feuchtigkeit und Nässe
  • geringer Pflegeaufwand
  • weniger Luftbewegung im Inneren (auch im feuchten Zustand)
  • meistens günstiger
Nachteil
  • verliert bei Feuchtigkeit die Isolierwirkung (außer bei hydrophober Daune)
  • aufwendig in der Pflege
  • höheres Schlafsack-Gewicht bei gleicher Isolierleistung
  • weniger stark komprimierbar
  • Schlafklima kann unangenehm werden durch weniger optimale Regulierung von Temperatur und Feuchtigkeit
  • im Laufe der Zeit: Verlust der Isolierwirkung
EmpfehlungFür Ultraleichtwanderer, die Gewicht und Volumen einsparen wollen, ohne auf Isolierkraft zu verzichten. Für Wanderenthusiasten, die in feuchten Gebieten unterwegs sind oder damit rechnen müssen, dass der Schlafsack nass wird und es keine Möglichkeit zur Trocknung gibt.

Welche Konstruktion?

Besonders bei Daunenschlafsäcken ist die Konstruktion entscheidend für die Isolierwirkung. Doch auch bei anderen Schlafsäcken verhindert eine durchdachte Konstruktion der befüllten Kammern das Verrutschen der Füllung und damit die Bildung von Kältebrücken. So kann man auch bei Minusgraden gut schlafen. Die einzelnen Kammern werden durch das Einsetzen sogenannter Stege geschaffen. Das sind Zwischenwände aus einem sehr dünnen Material, die sowohl mit dem äußeren als auch dem inneren Material vernäht werden. In unserem Online-Shop findet ihr Vertreter aller Konstruktionsweisen.

H-Kammern/Box-Wall-Konstruktion

Senkrecht verlaufende Stege teilen die Kammern.
An den Stegen ist die Isolierkraft minimal reduziert, es gibt jedoch keine „kalten“ Nähte.
Mit der H-Kammer-Konstruktion wird eine einheitliche Isolierdicke geschaffen.
Bei Schlafsäcken für Extrembedingungen wird eine doppelte H-Kammer-Konstruktion verwendet.

Schrägkammern/S-Kammern

Versetzte Nähte sorgen dafür, dass die Stege schräg zueinander verlaufen.
Kältebrücken werden gänzlich vermieden.

V-Kammer-Konstruktion

Versetzte Nähte und v-förmig verlaufende Stege zeichnen diese Konstruktion aus.
Sie fixiert Füllungen extrem sicher, Kältebrücken werden vollständig vermieden.
Die aufwändige Fertigung macht sie teuer.

Trapezkammer-Konstruktion

Die Konstruktion ähnelt den V-Kammern, allerdings verlaufen die Stege so, dass trapezförmige Kammern entstehen.
Diese Konstruktion ist vor allem bei ultraleicht Schlafsäcken im Einsatz, da sie noch weniger Gewicht mitbringt als die V-Kammer-Konstruktion.
Sie ist derzeit das technische Nonplusultra.

Pflege von Cumulus-Produkten

Nicht nur aus rein hygienischen gründen ist das regelmäßige Reinigen eines Daunenschlafsacks zu empfehlen. Saubere Daunen riechen auch besser und bauschen sich besser auf. Ein paar Dinge müssen beim Waschen jedoch beachtet werden:

  •        Geeignetes Daunenwaschmittel verwenden.
  •        Den Schlafsack am besten in der Badewanne per Hand waschen (Wassertemp.: max. 35 °C)
  •        Den Schlafsack komprimiert eintauchen und erst unter Wasser aus dem Packsack ziehen. So erspart man sich das Ausdrücken der Luft aus jeder einzelnen Kammer.
  •        Je nachdem wie dreckig der Schlafsack ist, sollte das Seifenwasser getauscht werden. (1 - 4 mal genügen normalerweise)
  •        Am Ende den Schlafsack solange mit klarem Wasser durchspülen bis kein Seifenwasser mehr darin ist.
  •        Das überschüssige Wasser nicht auswringen, sondern den Schlafsack wie eine Isomatte aufrollen und das Wasser so herausdrücken.

Beim Trocknen im Trockner sorgen Tennisbälle in der Trommel für eine erste Auflockerung der Daunenklumpen. Zusätzlich sollte regelmäßig mit der Hand nachgelockert werden.

Zum Trocknen an der Luft wird der Schlafsack auf einer ebenen Fläche in einem warmen, gut durchlüfteten Raum ausgebreitet. Daunenklumpen können und müssen mit der Hand (durch draufschlagen mit der Handfläche) gelockert werden. Lagern solltest du deinen Daunenschlafsack nicht im kleinen Packsack sondern in einem großen Netzbeutel. So wird die empfindliche Daune nicht unnötig belastet.
 

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November 16, 2020 14:51

TOP

Die Innentasche ist eigentlich unnötig und sehr empfindlich. Meine ist nach kurzer Zeit schon zerrissen, obwohl ich sie nie benutzt habe. Ansonsten ein toller Schlafsack fürs Geld.

June 18, 2020 19:37

Top Schlafsack

Ich habe mich nach langen Vergleichen und dank der Beratug vonTSL für den Cumulus entschieden. Gewicht und Packvolumen sind top. Die Haptik ist super und der lange RV läuft wie am Schnürchen. Die Größe für mich optimal (172cm), aber viel größer muss man nicht unbedingt sein. Die ersten Tests: bei 7 Grad Zelttemperatur schlief ich in Unterhose, kurze Socken und T-Shirt auf einer TAR Standard Isomatte. Da ich die ARme meist draußen habe benutze ich Armlinge und am Kopf eine leichte Mütze. Zweite Nacht: bei 5 Grad im Dachzelt am Bus. Gleiches Outfit, null Probleme. Lediglich auf der Seite liegend gab es eine Kältebrücke auf der Hüfte, wenn die Daunen zur Seite rutschten. Also, Temperaturtest bestanden. Dauertestbericht folgt dann mal...

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