Energie für unterwegs - Rezepte für die Wintertour

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Energie für unterwegs - Rezepte für die Wintertour

Text und Bild: Mara Biebow - trekking-lite-store.com

Willkomen zum 5. Teil unseres Blog-Events "Wandern gegen den Winterblues". Winterwandern kostet Energie. Darüber haben wir ja schon in dem Blogartikel über Tagestouren im Winter geschrieben. Das heißt für deine Proviantsplanung: Bloß nicht sparen. Mit diesem Artikel wollen wir dir ein bisschen Inspiration liefern und dir unsere Lieblingsrezepte für „Hauptgang“, Snacks und Getränke vorstellen. Verrate uns deine gerne in den Kommentaren!



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Der Hauptgang aus der Thermosflasche aka Kartoffelsuppe ohne Schnickschnack

Gerade wenn es so richtig knackig kalt ist, sorgt eine heiße Suppe für innere Wärme. Besonders, wenn sie wie unsere Kartoffelsuppe mit etwas Chili gewürzt ist. Blitzschnell zubereitet ist sie außerdem noch und wie beim Ultraleicht-Trekking üblich kommt sie völlig ohne Schnickschnack aus. ;)

Vorbereitungszeit: 20 Minuten │ Kochzeit: ca. 30 - 40 Minuten

Das brauchst du:

  • drei große Kartoffeln
  • eine kleine Zwiebel oder zwei Schalotten
  • eine Möhre
  • zwei TL Gemüsebrühe
  • Wasser nach Bedarf
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • etwas Öl
  • Topf, Pürierstab oder Kartoffelstampfer

So geht's:

Schäle die Kartoffeln und die Möhre. Pelle die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel. Kartoffeln und Möhre werden in etwa gleichgroße Stücke geschnitten.

Gib Öl in einen Topf und schwitze erst die Zwiebel an, gib dann das Gemüse hinzu und lasse auch das kurz anbraten. In der Zwischenzeit kannst du die Gemüsebrühe mit heißem Wasser anrühren. Anschließend gibst du sie zum Gemüse und füllst soweit mit Wasser auf, bis alles bedeckt ist.

Wenn alles weich gekocht ist, schnappst du dir einen Pürierstab, wenn du es sehr fein magst. Oder du greifst zum Kartoffelstampfer, wenn du die Suppe lieber etwas grober und stückiger haben willst. Erst dann würzt du so, wie du es gerne magst. Ein bisschen Chili sorgt für extra Wärme.

Das ganze füllst du dann einfach in eine Thermosflasche mit breiter Öffnung oder in einen speziellen Thermobehälter. Den besonderen Kick geben ein paar geröstete Kürbiskerne oder Croutons. Die kannst du einfach in einem kleinen Ziploc-Beutel mitnehmen. Aber Achtung: Es kann sein, dass dein Topping nicht auf dem Gipfel ankommt. Das lässt sich nämlich auch sehr gut zwischendurch snacken.

Tipp: Wer doch etwas Schnickschnack mag, gibt zusätzlich eine Dose Kokosmilch und Currypulver nach Geschmack hinzu, wenn das Gemüse weich ist. Du kannst vorher etwas Flüssigkeit abnehmen, oder du lässt das ganze einfach einkochen. Diese indisch angehauchte Variante schmeckt mindestens genauso gut (vielleicht sogar noch besser).
Auch ein paar kleingeschnittene Tomaten passen gut dazu. Oder wie in unserem Fall: übriggebliebene, gestückelte Dosentomaten vom Pizzabacken. Gib sie vor dem Pürieren oder Stampfen dazu und lass sie kurz mit kochen.

Kartoffelsuppe in Emaillebecher



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Snacks für zwischendurch – Energy Balls und Müsliriegel

Wichtiger denn je sind die Snacks im Winter. Sie halten warm, machen gute Laune und liefern die notwendigen Energiekicks. Energieriegel und Schokolade sind natürlich immer eine gute Wahl. Für alle, die keine Lust auf gekaufte Riegel haben, haben wir mal was vorbereitet.

Energy Balls Schoko-Chili

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Energyballs auf Holzbrett

Das brauchst du:

  • 100 g Trockenfrüchte (in unserem Fall: Feigen und Aprikosen)
  • etwa 50 g Mandeln
  • 50 g Haferflocken
  • ein Teelöffel Kakao
  • eine Messerspitze (oder nach Geschmack) Chili
  • Küchenmaschine oder Pürierstab

So geht's:

Mandeln, Haferflocken, Kakao, Chili und Trockenfrüchte in die Küchenmaschine geben und klein häckseln. Mit einem Pürierstab geht es auch leidlich. Die entstehende Masse sollte leicht kleben. Ist sie zu klebrig gib noch ein paar Haferflocken mit dazu. Ist sie zu bröckelig, kannst du mit einem Tropfen Wasser Abhilfe schaffen.

Die Masse lässt du ein paar Minuten im Kühlschrank durchziehen (10 – 15 Minuten reichen), dann kannst du deine Energy Balls formen. Am einfachsten geht das, wenn du deine Hände etwas anfeuchtest. Wer mag kann die Bällchen auch noch in Kakaopulver oder gemahlenen Mandeln wälzen. So kleben sie in der Tüte nicht aneinander.

Statt Mandeln kannst du jede andere Nusssorte deine Wahl nehmen. Haselnüsse sind zum Beispiel auch sehr lecker.

Erdnuss-Hafer-Chia-Riegel

Vorbereitungszeit: 20 Minuten │ Backzeit: 15 Minuten

Erdnuss-Muesliriegel mit Haferflocken

Das brauchst du (für ca. 10 Riegel):

  • 150 g Haferflocken
  • 3 EL Chia Samen
  • 3 El Apfelmus
  • 4 EL Agavendicksaft oder flüssigen Honig
  • 4 EL Erdnussbutter

So geht's:

Haferflocken, Apflemus und Chia mischen. Während die Chia Samen quellen, erhitzt du in einem kleinen Topf die Erdnussbutter und den Agavendicksaft. Sobald die Erdnussbutter geschmolzen ist, gibst du sie zur Haferflockenmischung. Alles gut verrühren (Geht am besten mit der Hand). Ist die Masse zu bröselig, gibt noch etwas Apfelmus oder Agavendicksaft/Honig dazu; ist sie zu klebrig: mehr Haferflocken. Streiche die Masse gleichmäßig auf ein Backblech und ab in den Ofen.

Bei 190 Grad brauchen die Müsliriegel etwa 15 Minuten. Sobald du sie aus dem Ofen genommen hast, schneide sie in Müsliriegelform.

Tipp: Diese Riegel lassen sich super aufpeppen, z. B. mit Cranberrys, gerösteten Erdnüssen oder mit einem leichten Schoko-Überzug. Erlaubt ist, was schmeckt und Energie liefert.


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Abwechslung in der Trinkflasche

Im Winter neigen wir häufig dazu, nicht genug zu trinken. Ein leckeres, warmes Getränk in der Thermoskanne sorgt dafür, dass wir uns vielleicht doch etwas öfter daran erinnern. Der Lieblingstee ist natürlich immer eine gute Wahl. Wen dennoch ein bisschen Abwechslung auf der nächsten Tour haben will, wird hier sicher fündig.

Der Klassiker – Ingwer, Zitrone, Honig

Schnell, kaum Aufwand und ein Booster für dein Immunsystem. Dazu ist die Zubereitung super einfach: Ingwer klein schnippeln (je nach Intensität deiner Ingwerwurzel reicht ein etwa fingerdickes Stück), ein Schuss Zitronensaft dazu, mit heißem Wasser aufgießen und je nach Bedarf mit Honig süßen. Du kannst das gleich in deiner Thermoskanne machen und den Ingwer den ganzen Tag drin lassen. Vielleicht ist der letzte Schluck des Tages dann etwas scharf, aber das weckt nochmal die Lebensgeister auf den letzten Metern. Genau wie Chili wärmt Ingwer ebenfalls von innen und kurbelt die Durchblutung an. Ein Sieg auf ganzer und jeder Strecke sozusagen.

Der Würzige – Chai (Latte)

Chai ist ein Gewürztee und sorgt für innere Wärme und ein Rund-um-Wohlfühl-Gefühl. Im gut sortierten Teehandel findest du die Schwarzteevariante in loser Form, in vielen Supermärkten gibt’s den Gewürztee auch im Teebeutel. Wer den Seelenstreichler selber machen will, kocht einen kräftigen Schwarztee. Während der Tee zieht, röstest du ein kleines Stück Ingwer, sechs bis acht Kardamomkapseln, ein paar Gewürznelken (je nachdem wie sehr du Nelke magst, nimm hier mehr oder weniger) und eine Zimtstange an. Den Tee kochst du mit den Gewürzen noch einmal auf und lässt ihn dann mindestens fünf Minuten ziehen. Anschließend gießt du den Tee durch ein Sieb in deine Thermoskanne.

Für einen Chai Latte fügst du etwa die selbe Menge Milch wie Schwarztee hinzu, erhitzt das ganze nochmal und füllst es erst dann ab. Wir garantieren dir schonmal neidische Blicke auf dem Berg, wenn der würzige Duft nach Zimt und Nelke über den Gipfel weht.

Der Fruchtige - Punsch

Auch Saft lässt sich super gut als warmes Getränk mit auf die Wanderung nehmen. Einfach Apfelsaft oder Orangensaft erhitzen und abfüllen. Wer es etwas spannender für die Geschmacksknospen mag gibt Sternanis, Zimtstange und Gewürznelke in den Saft und lässt das ganze etwa zehn Minuten ziehen (je nachdem, wie würzig du es magst, auch länger). Vor dem Abfüllen in die Thermosflasche fischst du die Gewürze einfach wieder raus. Auch Glühweingewürz eignet sich prima für diesen Getränketipp. Das gibt es auch im Teebeutel, sodass du am Ende der Ziehzeit einfach den Teebeutel entfernen musst.

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