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Pacific Crest Trail

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Der Pacific Crest Trail

überarbeitet: 1. September 2021

Der Pacific Crest Trail ist spätestens seit Cheryl Strayed's Buch „Wild“ einer der bekanntesten Weitwanderstrecken der Welt. In den USA gehört er neben dem Appalachian Trail und dem Continental Divide Trail zu den drei wichtigsten Langwanderungen. Wanderer die alle drei Trails erfolgreich an einem Stück bewältigt haben können sich stolz mit dem Titel Triple Crowner krönen.



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Aller Anfang ... Vorbereitungen für den Pacific Crest Trail

Wer sich auf das 5 bis 6-monatige Abenteuer begibt und die 4240 Kilometer von Mexiko bis zur kanadischen Grenze auf dem PCT wandern möchte, braucht die richtige Vorbereitung. Der große Trip beginnt nicht erst mit dem ersten Schritt auf dem Wanderweg. Schon vor der Abreise müssen einige Dinge in die Wege geleitet werden.

Zum einen muss jeder Wanderer, der nicht aus den USA stammt, ein Visum für seinen Thru-Hike beantragen. Das nötige B2 Visum berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 6 Monaten und muss in einem US-Konsulat beantragt werden. Hier sollte man definitiv genügend Zeit (1-3 Monate) im Voraus einplanen!

Neben dem Touristenvisum sind auch ein Hiking Permit, ein California Fire Permit und ein Canada PCT Entry Permit nötig. Die nötigen Informationen gibt es bei der Pacific Crest Trail Association. Sind alle Permits beschafft, kann auch der Flug gebucht werden.

Jetzt beginnt auch die Organisationsarbeit, denn natürlich kann man nicht alle nötigen Vorräte für ein halbes Jahr mit sich nehmen. Der Resupply, also die Versorgung auf dem Trail, wird von den Hikern meist so geregelt, dass sie sich an bestimmte Stationen Essens- und Ausrüstungsrationen von Zuhause vorschicken. Das ist aus Europa jedoch nur eingeschränkt und mit hohen Kosten und Aufwand möglich. Daher macht es mehr Sinn, sich seine PCT Resupply Pakete vom Trail aus vorzuschicken. Das ist vor allem in den größeren Ortschaften möglich. Dort kann das Nötige eingekauft werden. Außerdem können so Erfahrungswerte der ersten Etappen direkt umgesetzt werden.

Neben den genannten Punkten ist bei den Pacific Crest Trail Vorbereitungen noch ein weiterer Aspekt von zentraler Bedeutung: Die Ausrüstung!



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Ausrüstungs-Guide PCT Edition

Wer die 4240 Kilometer weite Langwanderung an einem Stück beschreiten möchte, also den Thru Hike wagt, braucht dabei neben Durchhaltevermögen und einer gewissen Grundfitness eine möglichst komfortable und leichte Trekking Ausrüstung. Nur wer sein Basisgewicht reduziert, wird bei jedem Schritt die Wahrheit hinter dem Spruch „Every day is like a postcard“ wirklich verstehen können. Nicht umsonst entsand die Ultraleicht Trekking Ausrüstung auf den Long Distance Trails der USA.

Neben dem leichten Gewicht der Ausrüstung kommt es gleichzeitig auf ihre Haltbarkeit an. Die bewährteste Pacific Crest Trail Ausrüstung haben wir im Folgenden für euch zusammengestellt. Es ist Ausrüstung, mit der schon zahlreiche Wanderer alle Pacific Crest Trail Etappen gemeistert haben.

Aber: Es natürlich nicht nur die eine richtige Ausrüstung. Je nach individuellen Vorlieben, Fähigkeiten und Bedürfnissen muss sich jeder sein Equipment am Ende selbst zusammenstellen. Auch deshalb sollte man unbedingt Probewanderungen unternehmen. Dann merkt man schnell, was passt und was nicht, wie leicht es sein kann, ohne dass man das eigene Komfortlimit ausreizt.

Genug der Vorrede. Die wichtigsten Punkte, um das Base Weight zu reduzieren sind die Big Four: Schlafsack, Isomatte, Zelt und Rucksack. Wer mehr darüber wissen will, schaut am besten in unseren Ausrüstungsguide zum Einstieg ins Ultraleicht Trekking.

Die besten Schlafsäcke für den Pacific Crest Trail

Ultraleichte Daunenschlafsäcke mit einer Füllmenge ab 350 g bis 450 g bieten sich für den PCT an. Die wechselnden klimatischen Bedingungen (Immer geht es von der teils noch schneebedeckten Sierra Nevada bis in wüstenähnliche Gefilde) lassen einige Nächte auf dem Trail sehr kalt werden. Um dann nicht zu frieren, sind zum Beispiel die ultraleichten Schlafsack- und Quiltmodelle von Cumulus sehr zu empfehlen. Als Schlafsack bietet sich der sehr beliebte Cumulus Lite Line 400 hat eine Komforttemperatur von circa 0 °C gepaart mit einem Gewicht von nur 756 g. Wer noch leichter unterwegs sein möchte, greift auf den gerade einmal 692 g leichten Cumulus Quilt 450 zurück. Dieser spart überflüssiges Gewicht durch den Verzicht auf Kapuze und Teile des Rückens. Trotzdem ist er sogar noch ein Stück wärmer als der Lite Line 400 und kann in wärmeren Nächten einfach zur Decke umfunktioniert werden.

In Kombination mit einer ultraleichten Isomatte wie der Therm a Rest NeoAir xLite ergibt sich ein warmes und gleichzeitig ultraleichtes Schlafsystem. Alternativ bietet sich die Therm a Rest Z-Lite Faltisomatte aus hochwertigem EVA-Schaum an. Damit entfällt im Lager das Aufpumpen und sie ist günstiger zu erwerben. Welche Matte auf deine Packliste kommen sollte, kannst du ganz einfach in diesem Blogartikel zur Wahl der richtigen Isomatte herausfinden.

Cumulus Quilt 450

Gesamtgewicht: 740 g

Ultraleichter, minimalistischer Daunenquilt für die Verwendung bis in den Winter hinein.

299,95 €

Therm-A-Rest NeoAir XLite

Gesamtgewicht: 353 g (Regular)

Ultraleichte Isomatte mit einer beeindruckenden Gewichts-Leistungs-Ratio

154,95 €

Therm-A-Rest Z-Lite

Gesamtgewicht: 410 g

Schaumstoffisomatte, die nicht nur ultraleicht, sondern auch multifunktional einsetzbar ist

46,95 €


Die besten Zelten und Tarps für den Pacific Crest Trail

Um während der 5-6 monatigen Reise optimal vor jeder Witterung geschützt zu sein, bedarf es eines zuverlässigen Shelters. Als komfortabelste Lösung hat sich ein doppelwandiges Ultraleichtzelt herausgestellt. Es beugt Kondensation effektiv vor und schützt zugleich vor Wind, Regen und Insekten. Bewährte Fernwanderungs-Zelte sind zum Beispiel das MSR Freelite 2 oder Freelite 1

Grammjägern sei das Gossamer Gear The Two ans Herz gelegt. Das ultraleichte Singlewall Zelt wird mittels Trekkingstöcken aufgespannt und wiegt in der 2-Personen Variante gerade einmal 842 Gramm. Das ist selbst für eine Person problemlos zu tragen. Gleichzeitig hat man im The Two deutlich mehr Platz für die  Ausrüstung als in einem 1-Personen-Zelt.

Ultraleicht Enthusiasten greifen auch gerne auf die Kombination aus Tarp und Bug Bivy zurück. Das Gossamer Gear Twinn Tarp sowie der MSR Thru Hiker Wing bieten sehr guten Schutz vor den Elementen bei leichtestem Gewicht. Das ultimative Naturerlebnis gibt es dann quasi umsonst dazu. Von MSR gibt es auch das passende Moskito Innenzelt in Form des Thru Hiker Mesh House 2.

Der passenden Pacific Crest Trail Rucksack

Das Herzstück der Ausstattung ist der Rucksack. Bei der Wahl sollte man sich Zeit nehmen und viel auspürobieren und testen. Immerhin wird man dieses Teil einige Monate beinahe täglich auf den Schultern haben. Um den richtigen Pacific Crest Trail Rucksack zu finden, lohnt sich ein Blick auf die Klassiker der amerikanischen Garagenmanufakturen, der sogenannten Cottage Compaies. Deren Produkte sind oft genau auf die Bedürfnisse angehender Thru-Hiker und Triple Crowner zugeschnitten. Teilweise sind die Ideen sogar auf den Langwanderwegen entstanden.

Seit Jahren ist der ÜLA Circuit unter den PCT Thru Hikern einer der beliebtesten Backpacks. Die Gründe dafür sind klar: Bei einem Gewicht von gerade einmal einem Kilogramm bietet er ein gigantisches Volumen von 68 Litern. Damit sind auch längere autarke Passagen kein Problem. Mit dem Mariposa 60 schickt auch Gossamer Gear seit Jahren ein wahrlich ultraleichten Rucksack auf den PCT. 568 Gramm Minimalgewicht bringt der Mariposa auf die Waage. Und das trotz seines üppigen Volumens von 60 Litern.



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Was braucht man sonst noch?

Neben Rucksack, Schlafsack, Isomatte  und Zelt dürfen einige weitere Gegenstände bei keinem Thru Hike auf dem PCT fehlen. Dazu gehört unter anderem ein zuverlässiges Kochersystem. Ein leichtes und trotzdem umfangreiches Set bietet MSR mit dem Pocket Rocket Kit an. Der gleichnamige Kocher hat seine sehr hohe Leistung und funktioniert auch bei schlechterem Wetter zuverlässig. 

Um immer sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu haben, ist ein Wasserfilter unentbehrlich. Von Thru Hikern geliebt und lang bewährt ist der Sawyer Squeeze. Der Filter mit  Hohlfasermembran und einer Porengröße von 0.1 Micron wird einfach auf die Trinkflasche geschraubt. Ohne Verzögerung oder Wartezeit kann das Frischwasser schnell und einfach getrunken werden. Alternativ bietet Katadyn mit dem BeFree Filter eine noch schnellere Möglichkeit an trinkbares Wasser zu kommen.

Schwere Wanderboots wird man auf der Tour kaum zu Gesicht bekommen. Stattdessen setzen viele Wanderer auf Trailrunning Schuhe in Kombination mit Gamaschen. Letztere dürfen gerne bunt sein und ein Statement setzen. Nicht umsonst gehören die quietschbunten Dirty Girl Gaiters fast schon zur Grundausstattung. Auch Regenjacke, Moskitoschutz (vor allem für die Passagen durch Oregon) und Erste Hilfe Set gehören immer in den Rucksack.

Ordnung im Rucksack bei gleichzeitigem Schutz vor Feuchtigkeit bekommt man durch die Verwendung von wasserdichten Packsäcken. Sea to Summit bietet da eine ganze Reihe unterschiedlichster Varianten und Größen an. Außerdem spart man sich so die Regenhülle für den Rucksack. Der trocknet ja sowieso wieder.

Bestimmte Gegenstände werden für den PCT Thru Hike nicht für jeden Abschnitt benötigt. Diese Ausrüstung kann ähnlich wie die Verpflegung ebenfalls vorausgeschickt und zurückgeschickt werden. Zu diesem "Abschnitts-Equipment" gehört zum Beispiel der geruchssichere Bear Canister für die Verpflegung. Es wird empfohlen einen solchen mindestens zwischen Kennedy Meadows und dem Sonora Pass im Rucksack zu tragen. Abends wird dieser mit allen Vorräten sowie parfümierten oder anderweitig duftenden Gegenständen befüllt und möglichst weit vom Camp entfernt platziert. Für die schnee- und eisreichen Meilen in der Sierra sind Eispickel und Microspikes sehr hilfreich.

 

Eine Wanderung auf dem Pacific Crest Trail muss gut vorbereitet sein. Dann aber wird sie zu einem Erlebnis, das man niemals vergessen wird.

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  • Ergänzung

    Inzwischen hat man es leichter, Versorgungspakete vorauszuschicken. Online-Shops wie zerodayresupply.com senden Hiker-Essen direkt an beliebige Adressen auf allen größeren Trails.